Herzlich willkommen

Aktuelles zum Corona-Virus

 
Es ist eine spezielle Zeit, die wir alle seit März erleben. Nebst dem wunderbaren Frühjahrswetter, den blühenden Wiesen und dem fröhlichen Vogelgesang, müssen wir mit Verzicht, mit Einschränkungen und nicht zuletzt mit Ängsten umgehen, die uns vorher fremd waren. Das Thema Corona/Covid-19 ist allgegenwärtig und betrifft uns global.  

Auch auf den Philippinen herrschen strenge Sicherheitsvorschriften und Präsident Duterte greift mit strikten Auflagen durch. Besonders die ärmste Bevölkerungsschicht leidet enorm unter der Situation. Nur wer eine Bewilligung hat, darf auf dem Markt einkaufen, zum Arzt gehen oder Lieferdienste übernehmen. Diverse Geschäfte sind geschlossen, lediglich der Grundbedarf wird sichergestellt. Wo sonst das Leben hauptsächlich im Freien, auf den Strassen und auf den Märkten stattfindet, wo kilometerlanger Stau an der Tagesordnung liegt, herrscht derzeit gespenstische Stille. Es fehlt an Testcentren, die Spitäler sind heillos überfüllt, Gefangene mussten freigelassen werden. Die Lebensmittel werden knapp und die Verdienstmöglichkeiten fallen aus. Es ist für uns kaum vorstellbar, welche Sorgen die Philippinos ertragen müssen. 

Natürlich stehen wir mit unseren Leuten vor Ort in Kontakt und leisten situationsbedingte Soforthilfe. So haben wir uns einverstanden erklärt, die essenziellen Lohnausfälle der Lehrer und der Assistenten in Payatas und Erap zu übernehmen. Den Kindern und unseren Mitarbeitenden wurde beigebracht, wie sie ihre Hände sauber waschen und desinfizieren und auch weitere Schutzmassnahmen korrekt einhalten können. Wir sind dankbar, dass diese Wirkung zeigen und noch niemand ernsthaft erkrankt ist.

Während in Manila und Umgebung die Strassen leer sind, gelten auf der kleinen Insel Marinduque zwar ebenfalls strenge Auflagen. Dennoch dürfen sich die Menschen dort in einem gewissen Radius bewegen. Die Schulen und Universitäten sind auch dort geschlossen und unsere Studierenden mussten sich auf Distance Learning umstellen. Aber unseren Mitarbeitenden vor Ort ist es möglich, unsere Elderlies mit Reis zu versorgen. Die Reisportionen werden in unserem Center abgefüllt und dann zu den Betroffenen nach Hause gebracht. Es ist wichtig, dass diese bescheidene Hilfe bei den Menschen ankommt. Denn nicht selten versorgen unsere Mahlzeiten, welche wir den Elderlies ausgeben, ganze Familien.

 

Trotz all dieser Auflagen und der schwierig auszuhaltenden Situation ergeben sich überall auf der Welt viele Momente von grösster Solidarität, von Herzlichkeit und Mitgefühl. Die Berichte, welche wir von unserer Heimleiterin Lucy erhalten, rühren uns zutiefst und geben uns das dankbare Gefühl, unsere Kinder in guten und fürsorglichen Händen zu wissen.

 

 


 

Kontakt - Konto für Hilfsaktionen

 

Kinderhilfe-Manila
Eingetragener Gemeinnütziger Verein
Spenden von den Steuern abziehbar